23.08.2026
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Nach der Invasion und Entführung von Präsident Maduro im Januar 2026 fakturiere das „neue Venezuela“ wieder in Dollars, die ins US-System zurückfließen. Trump prahlte, Venezuela werde ausschließlich amerikanische Waren kaufen – Agrarprodukte, Medikamente, Technik. Gleichzeitig belastete er das venezolanische Ölkonto mit Reparationen für die Militärkosten und behauptete, er habe diese „28-mal“ wieder hereingeholt. Von über 13 Milliarden Dollar Öleinnahmen seit Januar verzeichneten die US-Konten jedoch nur 300 Millionen Dollar – gerade 2,5 Prozent.
Zitat aus einem Artikel von gestern auf tkp.at: Die letzte Verteidigungslinie des Dollars.
Am 19. August jährte sich zum 73. Mal die geheime Operation der CIA und des MI6 im Iran unter dem Codenamen „Ajax“. Sie führte zum Sturz des demokratisch gewählten iranischen Premierministers Mohammad Mossadegh und zur Festigung der Macht des Schahs Mohammad Reza Pahlavi. Auslöser war die Verstaatlichung der iranischen Ölindustrie durch Premierminister Mosaddegh im Jahr 1951, durch die dem britischen Konzern (heute BP) die Kontrolle über die iranischen Ölvorkommen entzogen wurde.

Die erste Seite eines nach 60 Jahren veröffentlichten Dokuments über den CIA-Staatsstreich.
Ebenso wurde im Jahr 2011 in Libyen der „Arabische Frühling“ zum „Wohl der Nation“ inszeniert. Er endete mit der Ermordung von Muammar al-Gaddafi und einem bis heute andauernden politischen Chaos in diesem Land.
Nicht nur die USA betreiben eine solche imperiale Politik, um Öl zu rauben, das gemeinhin als „schwarzes Blut“ bezeichnet wird. Auch der derzeitige russische Präsident führte 1999 den Zweiten Tschetschenienkrieg herbei, was Putin im Land enorme Popularität einbrachte und ihm den Weg ins Präsidentenamt ebnete.

Tschetschenien, 7. Oktober 1999, Opfer des Bombenangriffs in Elisthanschi.
Der Niedergang des Dollars wurde vor 113 Jahren durch die Gründung einer privaten Zentralbank in den USA, der sogenannten FED, besiegelt. Es entstand ein System ständig wachsender Staatsschulden, das letztendlich dazu führen musste, dass der Finanzmechanismus unter der Last der Kreditdienstleistungskosten zusammenbrach.
Über 100 Jahre Leben in trügerischem Wohlstand mit all seinen Höhen und Tiefen. Ein untrennbarer Bestandteil der hohen Lebensqualität waren Kriege. Jemand musste sterben, damit ein anderer gut leben konnte. Ein brutales Naturgesetz? Keineswegs – das Gesetz der Faust –, das so lange wirkt, bis die Muskeln versagen. Die Energie, die hinter dem Wohlstand steht und durch die Macht des Geldes aufrechterhalten wird, schwindet gerade vor unseren Augen.

Wie entsteht Staatsverschuldung? Durch Anleihen – Kredite mit variablem Zinssatz, dessen Höhe sich nach der Marktlage richtet. In den USA hat die Verschuldung kürzlich die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Eine Zahl wie jede andere auch. Das Problem ist der Zinssatz dieses Kredits, der unbedingt zurückgezahlt werden muss. Andernfalls droht dem Staat der Bankrott und damit der Verlust der Kontrolle zugunsten der Gläubiger.
Derzeit belaufen sich die Kosten für die Deckung dieser Zinsen in den USA auf über eine Billion Dollar. Woher nehmen die Vereinigten Staaten das Geld für die Zinszahlungen? Vielleicht aus Steuern? Aber woher denn – Steuern fließen in laufende Ausgaben wie das Gesundheitswesen, das Militär und alle Verwaltungskosten. Um die Zinsen zu bezahlen, geben die USA weitere Anleihen in Umlauf und erhöhen damit die Staatsverschuldung. Es mangelt jedoch an Interessenten für den Kauf solch unsicherer Anleihen. Es kommt jedoch noch viel schlimmer: Die Anleihegläubiger – wie Japan es kürzlich versucht hat – trennen sich von diesen insolvenzgefährdeten, wertlosen Wertpapieren.
In einer solchen Situation gibt es nur ein einziges Unternehmen, das verpflichtet ist, die Anleihen zum aktuellen Kurs aufzukaufen. Dieses Unternehmen ist die US-Notenbank – die FED. Die weltweit einzige Organisation, die befugt ist, Dollar zu drucken. Es ist nicht schwer zu erraten, woher die FED das Geld für den Rückkauf der Anleihen nehmen wird. Sie wird physische oder virtuelle Drucker anwerfen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Banknoten handeln. Es reicht aus, wenn das Federal Reserve System (FED) den entsprechenden Betrag überweist, um den Preis der Anleihen zu begleichen.
Vor einigen Tagen hat die FED 10 Milliarden Euro ausgegeben (um zumindest den psychologischen Wert des Dollars zu schützen), um den japanischen Yen zu retten. Man könnte dies als Almosen bezeichnen. Zur Stützung der japanischen Währung wären 500 Milliarden erforderlich gewesen. Solche Maßnahmen dienen dazu, das Marktverhalten zu testen.

Wohin führt eine Politik der Geldschöpfung ohne Deckung? Zum Wertverlust des Geldes – zur Inflation. Kurz gesagt lässt sich Inflation als Raub bezeichnen. Der Staat profitiert davon. Die Schulden bleiben nominal gleich, aber der Wert des Geldes sinkt. Dieser Prozess führt zu einer Hyperinflation, bei der der Wert der als Dollar bezeichneten Papierstücke mit jeder Minute sinkt. Das liegt noch vor uns. Derzeit haben wir eine florierende Wirtschaft, die, wie Donald Trump gerne betont, ein Garant für Wachstum ist. Bis zu den Zwischenwahlen sind es noch mehr als zwei Monate, und er möchte, dass die Republikaner diese gewinnen.

Antworten:
Ja: 5 %
Nein: 295 %.
Autor des Artikels: Marek Wojcik
E-Mail: worldscam3@gmail.com
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