1364. Wie verdient man Milliarden?
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1364. Wie verdient man Milliarden?

14.09.2026

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Niewiele osób pewnie pamięta jedyny, ratujący przed koszmarem ptasiej grypy lek o nazwie Tamiflu. Dzisiajna uncutnews.ch pojawił się artykuł: Der milliardenschwere Tamiflu-Betrug.

Ein immer wiederkehrendes Thema in meinen Texten ist, dass das „Disease Mongering“ – die Kunst, Krankheitsdefinitionen so weit auszudehnen, dass aus gesunden Menschen Patienten werden – nach wie vor weit verbreitet ist. Diese Praxis verwandelt viele von uns „besorgten Gesunden“ in lebenslange zahlende Kunden der Pharmaindustrie, und zwar allein auf der Grundlage von Medikamenten, von denen uns oft gesagt wird, sie dienten der „Vorbeugung“ eines negativen Ausgangs.

Die Pharmaindustrie entwickelt keine Heilmittel, sondern schafft Kunden.

Wann immer jemand versucht, Ihnen ein Rezept für ein Medikament auszustellen, das einen schlechten Ausgang „verhindern“ soll, müssen Sie ihm in die Augen sehen und die wichtigste Frage der modernen Medizin stellen: „Was passiert, wenn ich nichts tue?“ Denn wie das Tamiflu-Desaster beweist, könnte Nichtstun Ihnen das Leben retten.

Früher stellte mir der Barkeeper die Frage: „Das Übliche?“ Heute ist es der Apotheker.

Der Pharmaindustrie lässt man Kreativität nicht absprechen. Vor allem nicht, wenn es darum geht, neue Krankheiten zu erfinden und zu propagieren. Die Erweiterung der Absatzmärkte für pharmazeutische Endprodukte beruht hauptsächlich darauf, Probleme zu schaffen, die als Krankheiten bezeichnet werden, und schädliche Lösungen anzubieten, die als Medikamente bezeichnet werden. Nehmen wir zum Beispiel ADHS: Nicht selten werden Jungen nach Verhaltensstandards beurteilt, die typisch für Mädchen sind. Ihre Energie wird dann vorschnell als beunruhigend eingestuft – und als Störung behandelt. Ein solcher Junge landet beim Neurologen, der bereits eine fertige Lösung parat hat: ein Rezept für Ritalin – eine stark wirkende Droge, vergleichbar mit Kokain. Quelle.

Ein weiteres Beispiel ist Typ-2-Diabetes. Wir haben bereits eine weltweite Pandemie dieser Art von „Diabetikern“, von denen die meisten einfach nur gesund sind. Es reichte aus, vor dreißig Jahren die Normwerte für den Blutzuckerspiegel von 120 mg/dl auf die heutigen 100 mg/dl zu senken. Der heutige Grenzwert ist so festgelegt, dass jeder gesunde Mensch ihn problemlos erreichen kann. Und genau darum geht es. Ich habe von einem Fall gehört, bei dem bei einem Bekannten im Labor ein Blutzuckerspiegel von 102 mg/dl festgestellt wurde und der Arzt nach dieser einzigen Untersuchung gemeinsam mit dem Patienten einen Plan zur medikamentösen Senkung des Blutzuckers aufstellte. Damit wurde ein weiterer „Diabetiker“ in die Statistik aufgenommen.

Autor des Artikels: Marek Wojcik
E-Mail: worldscam3@gmail.com

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