1325. Versklavte Wörter
1325. Versklavte Wörter

1325. Versklavte Wörter

04.08.2026

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Wo Emotionen sachliche Argumente ersetzen – dort ist die Diskussion schon längst gestorben. Dieser Gedanke kam mir in den Sinn, als ich über die Einleitung zum heutigen Artikel nachdachte. Noch im Juli – genauer gesagt am 23.07.2026 – wurde auf brownstone.org ein Artikel mit dem Titel: Die Zukunft der freien Meinungsäußerung veröffentlicht. Dies ist der Link zur deutschen Fassung dieses Artikels, der somit gleichzeitig als Quelle dient.

Meinungsfreiheit ist ein wesentlicher Bestandteil wahrer Freiheit, die auf der spezifisch menschlichen Fähigkeit beruht, der Wahrheit durch Überzeugung statt durch Zwang zu folgen. Obwohl die Wahrheit objektiv und unabhängig vom erkennenden Subjekt ist, kann sie vom Subjekt nur freiwillig aufgenommen werden.

Demgegenüber steht ein schwach begründetes Freiheitsverständnis, das Freiheit lediglich als pragmatisches Mittel zum Zweck versteht, um in einer pluralistischen Gesellschaft, in der die Wahrheit weitgehend unerreichbar scheint, „über die Runden zu kommen“. In dieser verkümmerten Form des Liberalismus wird die Meinungsfreiheit leichtfertig aufgegeben, sobald sie nicht mehr als optimale empirische Lösung für den Erhalt des sozialen Zusammenhalts oder der Stabilität erscheint. Diese Dynamik haben wir in den westlichen Gesellschaften des letzten Jahrzehnts beobachten können, wo Eliten nun häufig darauf bestehen, dass Zensur notwendig sei, um die Demokratie vor dem populistischen Pöbel zu „schützen“.

„Jeder ist für die Meinungsfreiheit, solange er nichts hört, was ihm nicht gefällt.“ Ricky Gervais.

Der Kampf gegen die Meinungsfreiheit ist kein Phänomen unserer Zeit. Man denke nur an Sokrates, der im Jahr 399 v. Chr. von einem athenischen Volksgericht wegen „Gotteslästerung“ und „Verführung der Jugend“ zum Tode verurteilt wurde.

Zensur ist nicht nur ein Verbot – sie ist eine Technik zur Auslöschung des Wortes und somit ein Angriff auf die Quelle der Kultur und den Fortbestand der Gemeinschaft. Wenn ein Wort ausgelöscht wird, verschwindet nicht nur der Text – es verschwindet auch die Möglichkeit, dass die Gemeinschaft sich selbst in einem anderen Licht sieht. Die Alternative verschwindet. Der Weg verschwindet. Zensur ist eine Amputation des Gedächtnisses, nach der keine Wunde zurückbleibt, sondern eine Leere, in der der Mensch geboren wird und lebt, ohne zu wissen, dass ihm etwas genommen wurde. Quelle.

Jeder Mensch auf der Erde schafft sich seine eigene Welt, die auf Erfahrungen, Beobachtungen und manchmal sogar auf eigenen Überlegungen basiert. Deshalb ist es manchmal so schwierig, unter Menschen, die in derselben Epoche und auf derselben Welt leben, zu einem Konsens zu gelangen. Es gibt so viele solcher Welten wie Menschen auf unserem Planeten, also etwa 8 Milliarden. Gerade die Zensur ist die geeignete Methode, um diese Welten „richtig“ zu gestalten, und das wichtigste Werkzeug dafür ist das Wort.

Wenn die Wörter, die die Freiheit beschreiben, aus deinen Gedanken verschwinden, hörst du auf, über diese Freiheit nachzudenken, und wirst zu einem perfekten – weil gehorsamen – Sklaven. An ihre Stelle treten Propaganda-Slogans wie: „nachhaltige Entwicklung“, „Kampf gegen den Terror“, „Impfstoff gegen alle Probleme“ oder der Schutz des Klimas vor menschlichen Einflüssen. Das ist keine spontane Bewusstseinsentwicklung. Es handelt sich um eine gut geplante Manipulation, die am Beispiel der UN-Agenda 2030 deutlich zu erkennen ist.

Ihr kennt diese Banknote noch nicht?
Das ist der beste Beweis für die Wirksamkeit der Zensur.

Autor des Artikels: Marek Wojcik
E-Mail: worldscam3@gmail.com

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