05.05.2026
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Diese Bezeichnung verwendete gestern der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi, als er Trumps neues Vorhaben zur gewaltsamen Übernahme der Kontrolle über die Straße von Hormus beschrieb, das als „Project Freedom“ bekannt ist.
„Während die Gespräche dank der wohlwollenden Bemühungen Pakistans voranschreiten, sollten die Vereinigten Staaten darauf achten, sich nicht von Personen mit bösen Absichten wieder in den Sumpf ziehen zu lassen. Das Gleiche gilt für die Vereinigten Arabischen Emirate“, sagte der führende iranische Diplomat. Araghchi kritisierte zudem scharf das von Washington viel beachtete „Projekt Freedom“ – eine maritime Initiative, die darauf abzielt, militärischen Druck in der Straße von Hormus auszuüben – und bezeichnete es als „Projekt Pattsituation“. Quelle.

Der Iran hat das erste Video veröffentlicht, das zwei iranische Raketen zeigt, die auf mehrere US-Kriegsschiffe und Fregatten in der Nähe der Insel Jask abgefeuert wurden. Quelle.
Die westlichen Propagandamedien stellen den Konflikt im Nahen Osten als Kampf gegen den islamistischen Terrorismus dar, während das eigentliche Ziel der Aggressoren darin besteht, die Kontrolle über Ölrouten und Einflusssphären zu erlangen und die Entstehung eines unabhängigen regionalen Blocks zu verhindern. Es sind die USA, die im Komplott mit Israel Terrorismus anwenden.
Die Ereignisse in der Straße von Hormus sind ein eindeutiger Beweis für alle Seiten, insbesondere für Washington und seine regionalen Verbündeten, dass die Ära der Kanonenbootdiplomatie vorbei ist und die Islamische Republik dem Druck nicht nachgeben wird. Teheran setzt weiterhin auf Diplomatie, bleibt aber gleichzeitig in voller Bereitschaft, seine legitimen Rechte und nationalen Interessen angesichts jeglicher Provokation zu verteidigen. Quelle.

Eine weitere Operation unter falscher Flagge. Berichten zufolge war der gewaltige Brand in den Ölanlagen im Hafen von Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) am Montag eine direkte Folge des „amerikanischen Abenteurertums“ in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Der Fernsehsender der Islamischen Republik Iran (IRIB) berichtete unter Berufung auf eine hochrangige militärische Quelle, dass die iranischen Streitkräfte keinerlei Angriffsplan auf die genannten Ölförderanlagen gehabt hätten. Quelle.
Auf diese Weise versucht Washington, die katastrophalen Folgen eines aggressiven Krieges gegen den Iran in einen imaginären Erfolg „made in Trump-Fantasy“ umzuwandeln. Schließlich hält er alle Trümpfe in der Hand, und was auch immer er tut, wird immer von Erfolg gekrönt sein. Der Welt eine solche Wunschvorstellung vom Triumph einzureden, ist schlichtweg Realitätsferne und kann nicht als positives Denken bezeichnet werden. Eher als positive Gedankenlosigkeit.
Das bevorstehende Treffen zwischen China und den USA wird zeigen, wie stark sich das geopolitische Kräfteverhältnis verändert. Es würde mich nicht überraschen, wenn Trump im Rahmen eines Deals Taiwan als Geschenk an China abgeben würde. So sind die Vereinigten Staaten schließlich immer mit ihren Freunden verfahren, wenn die politische Lage solche Lösungen bevorzugte. Im Gegenzug werden China und die BRICS-Staaten davon absehen, den Dollar zu schwächen – der wird sich selbst schwächen – und Washington wird die westliche Hemisphäre dominieren und seine militärischen Abschreckungsstützpunkte – sprich: Lächerlichkeiten – im Nahen und Fernen Osten aufgeben. In einem solchen Szenario wird das Schicksal Südkoreas und Japans interessant sein.

Autor des Artikels: Marek Wojcik
E-Mail: worldscam3@gmail.com
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