1203. Operation „Blinde Wut“
1203. Operation „Blinde Wut“

1203. Operation „Blinde Wut“

22.03.2026

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Operation „Blinde Wut“. Unter diesem Namen wird die Operation der Epstein-Koalition gegen den Iran auf dem Titelblatt von The Economist vorgestellt.

Wie möchte Trump diesen gescheiterten Krieg beenden? Die Frage bezieht sich nicht auf militärische Aspekte. Ich meine damit: Wie gedenkt er mit dem Iran zu verhandeln? Wahrscheinlich gar nicht, denn er hat auf eine Invasion des Iran gesetzt. Und er hat nicht darüber nachgedacht, was passiert, wenn ihn eine weitere Niederlage ereilt. Wird er willige Amerikaner oder Israelis finden, die er zu Gesprächen nach Teheran schicken kann? Schließlich hat der Iran jetzt freie Hand, diese Unterhändler aus Rache zu töten. So wie es USrael mit den Iranern getan hat. Wahrscheinlich wird der Iran nicht so weit gehen. Er ist ein zivilisiertes Land, kein Teil einer „Achse des Guten“, die Gesandte ermordet.

Trumps Schachspiel ist vielschichtig und logisch. Da das Ziel des Krieges unklar ist, kann Trump jederzeit behaupten, dieses unbestimmte Ziel sei erreicht worden. Und so triumphiert der Präsident erneut.

Trump über den Krieg mit dem Iran: „Vielleicht habe ich einen Plan, vielleicht auch nicht.“
Dies ist eine neue Richtung in der Philosophie, die als „Trumposophie“ bezeichnet wird.
Quelle: Telegram, 21.03.2026, 02:06 Uhr.

Die Ereignisse des Krieges wurden wie üblich auf tkp.at veröffentlicht: 22. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran.

180 iranische ballistische Raketen waren Teil in der größten Angriffswelle, die wichtige israelische Kommando- und Kontrollknotenpunkte treffen soll. Von einem Tal südlich von Shiraz über mehr als 1.600 Kilometer hinweg direkt auf die F-35-Stützpunkte, die Luftkommando-Infrastruktur und das Mossad-Hauptquartier. Nevatim. Tel Nof. Hatzerim. Das Mossad-Hauptquartier in Tel Aviv. In Nevatim und Tel Nof ist Israels F-35-Flotte stationiert.

Eine tanzende Rakete mit Streumunition im Norden Israels.
Quelle: Telegram, 20.03.2026, 01:24 Uhr.

Vor einigen Jahren habe ich Israel besucht. Ich hatte Gelegenheit, mit ganz normalen Menschen zu sprechen, also nicht mit Politikern. Nicht alle waren von der verbrecherischen Politik ihrer Regierung begeistert. So ist es in allen Ländern der Welt. Die iranische Vergeltung, so moralisch gerechtfertigt sie auch sein mag, fordert auch Opfer unter dem friedlich gesinnten Teil der jüdischen Bevölkerung. Das lässt sich nicht vermeiden. Sogenannte Kollateralschäden sind der Tod zufälliger Menschen, die das Pech hatten, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Meistens in ihrer eigenen Wohnung oder in deren Nähe. Das betrifft Menschen aus allen Ländern, auf die Raketen niedergehen.

Und wozu hat Kolumbus die USA entdeckt?

Die Antwort der Google Künstliche Ignoranz KI auf die Frage, die ich unter dem letzten Bild gestellt hatte, hat mich amüsiert:

Christoph Kolumbus brach nicht mit der Absicht auf, die Vereinigten Staaten oder überhaupt einen neuen Kontinent zu entdecken. Sein Ziel war es, einen westlichen Seeweg nach Indien (Asien) zu finden, um den Handel mit Gewürzen und Kostbarkeiten zu erleichtern.

Autor des Artikels: Marek Wojcik
E-Mail: worldscam3@gmail.com

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