17.01.2026
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Vor drei Tagen veröffentlichte ich einen Artikel mit dem Titel Gefärbte Revolution, der die Anstiftung von Demonstrationen gegen die iranische Regierung durch CIA und Mossad thematisierte. Gestern erschien der Artikel auf uncutnews.ch: Enthüllt: Von der CIA unterstützte Thinktanks schüren die Proteste im Iran.
Human Rights Activists in Iran wurde 2006 gegründet und hat seinen Sitz in Fairfax, Virginia, nur einen Steinwurf vom CIA-Hauptquartier in Langley entfernt. Die Organisation beschreibt sich selbst als „unpolitische“ Vereinigung von Aktivisten, die sich für die Förderung von Freiheit und Rechten im Iran einsetzen. Auf ihrer Website heißt es: „Da die Organisation unabhängig bleiben will, nimmt sie keine finanzielle Unterstützung von politischen Gruppen oder Regierungen an.“ Im selben Absatz heißt es jedoch auch: „HRAI hat auch Spenden von der National Endowment for Democracy (NED) angenommen, einer gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation in den Vereinigten Staaten von Amerika.“ Die Investitionen der NED in HRAI waren, gelinde gesagt, beträchtlich. Der Journalist Michael Tracey fand heraus, dass die NED allein im Jahr 2024 weit über 900.000 Dollar für die Organisation bereitgestellt hatte.

Als Trump am 7. Januar in einem Interview mit der New York Times erklärte, dass ihn das Völkerrecht nicht interessiere und dass ihn nur seine „Moral“ davon abhalten könne, wurde klar, nach welchen Kriterien sich der derzeitige US-Präsident richtet. Scott Ritter erklärt diese Frage sehr gut in einem Interview mit Richter Napolitano.
Der von Trump angeordnete Drohnenangriff auf Putins Hauptquartier veränderte die Haltung des russischen Präsidenten in Bezug auf Friedensverhandlungen. Ähnliche Verhandlungen führte Trump im Juni mit dem Iran, als er Bomber entsandte, um seine Argumente zu untermauern. Das half nichts, und die Koalition derjenigen, die die iranische Regierung stürzen wollten, zog sich von diesem „ehrenvollen” Ziel zurück.

Die USA greifen in Verhandlungen gerne auf Drohungen mit Gewaltanwendung zurück. Oft setzen sie diese Drohungen auch in die Tat um, es sei denn, es stellt sich heraus, dass ihre Macht doch nicht so unbegrenzt ist – dann ziehen sie sich, wie es sich für Helden gehört, hastig zurück. Grönland könnte für Trump ein leichtes Ziel sein. Er hat jedoch vergessen, dass es dort Eisbären gibt…

Autor des Artikels: Marek Wojcik
E-Mail: worldscam3@gmail.com
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