14.04.2026
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Mr. Trumps Haupt-Hebel besteht jetzt darin, mit der Wiederaufnahme großer Kampfhandlungen zu drohen. Schließlich endet der fragile zweiwöchige Waffenstillstand am 21. April. Aber während die Drohung mit der Wiederaufnahme von Kampfhandlungen in den kommenden Tagen beschworen werden mag, ist es keine besonders machbare politische Wahl für Mr. Trump – und die Iraner wissen das.
Ein Auszug aus einer Analyse des Genies des US-Präsidenten, der gestern auf UncutNews.ch in einem Artikel veröffentlicht wurde: Verlierer versucht, „Bedingungen“ zu stellen.

Das Ziel des Krieges war nicht die Freigabe der Straße von Hormus. Die Blockade ist eine Folge dieses Krieges und das wirksamste Druckmittel gegenüber den USA. Trump lässt sich jedoch von niemandem erpressen – außer von seinem besten Freund aus Tel Aviv. Um diese Meerenge freizugeben, hat er daher eine vollständige Blockade angeordnet, um jene Länder zu bestrafen, die sich mit dem Iran geeinigt haben. Wie lässt sich so etwas bewerkstelligen? Schiffe, die durch diese Meerenge in Richtung Indischer Ozean fahren, laufen in den Golf von Oman ein.

Eine solche Blockade würde den Einsatz einer größeren Anzahl von Kriegsschiffen erfordern. Selbstverständlich sind solche Schiffe mit Radarsystemen ausgestattet, die rechtzeitig vor einem sich nähernden Tanker warnen. Die Situation wird jedoch erheblich komplizierter, wenn der Tanker in Begleitung eines Kriegsschiffes fährt, dessen Aufgabe es ist, Piraterie zu verhindern. Eine ähnliche Situation ereignete sich kürzlich in der Nordsee, wo sich ein britischer Kreuzer einem russischen Tanker bis auf kurze Distanz näherte und sofort umkehrte, als er von einem russischen Zerstörer begrüßt wurde.

Solche Sicherheitsvorkehrungen treiben die Transportkosten in die Höhe. Deshalb kam mir eine originelle Idee – ich weiß nicht, ob sie realistisch ist, aber lustig ist sie auf jeden Fall. Was spricht dagegen, einen Tanker mit einem Torpedosystem auszustatten? Ich weiß, Tanker dienen dem Transport von Öl. Technisch ist das jedoch nicht unmöglich, und der Gesichtsausdruck eines Piratenkapitäns auf einem versenkten Schiff wäre eine wertvolle Bereicherung für Internet-Memes. Der Nachteil einer solchen Lösung: Man kann sie nur einmal nutzen.

Autor des Artikels: Marek Wojcik
E-Mail: worldscam3@gmail.com
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