05.01.2026
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Woher kommt dieser Titel? Die Erklärung finden Sie auf dem letzten Bild – dem Meme, das den heutigen Artikel krönt. Das Thema dieses Beitrags sind die weit verbreiteten Smartphones. Sowohl Fortschritt als auch gesellschaftliche Plage. Ich erinnere mich an die Zeit lange vor dem Aufkommen der Taschenrechner, als über den Sinn der Verwendung von Logarithmus-Rechenschiebern in der Schule diskutiert wurde. Es wurden soziale Argumente vorgebracht – Kinder ärmerer Eltern würden keine Möglichkeit haben, dieses in der Regel kostengünstige Hilfsmittel zu nutzen.

Abakusse wurden schon früher verwendet, aber ich werde hier nicht auf die Geschichte vor dem Aufkommen moderner Computer eingehen. Technologische Fortschritte haben schon immer Begeisterung und Besorgnis hervorgerufen. Beide Sichtweisen sind verständlich, und ihre Befürworter können überzeugende Argumente vorbringen.
In einem Artikel, der am Silvesterabend auf tkp.at veröffentlicht wurde: Wie gefährlich sind Smartphones wirklich?, lesen wir:
Das Smartphone ist allgegenwärtig. Es gehört mittlerweile zum Menschen wie seine Kleidung; wer keines hat, wird gesellschaftlich zunehmend an den Rand gedrängt. Von der WHO abwärts heißt es regelmäßig, dass es keinerlei gesundheitsschädliche Effekte durch das Smartphone gibt. Sicher und wirksam – und auf keinen Fall darüber nachdenken. Das Smartphone als zentrales Instrument zum Bau des digitalen Gefängnisses darf nicht bezweifelt werden und schon gar nicht auf gesundheitliche Risiken hinterfragt werden.
Der vorliegende Artikel befasst sich mit den Problemen im Zusammenhang mit den gesundheitsschädlichen Auswirkungen der weltweiten Verbreitung von Smartphones.
Fast 40 % – genau gesagt 37,8 % – der Nutzer lesen diesen Text gerade auf ihrem Smartphone. Natürlich geht es mir nicht darum, Panik zu verbreiten. Das ist die Aufgabe des Fernsehens und der meisten Marionettenpolitiker. Der Zugang zu Informationen über potenzielle Gesundheitsrisiken durch häufigen engen Kontakt des Ohrs mit dem Mobiltelefon dient lediglich dazu, auf mögliche gesundheitliche Folgen aufmerksam zu machen. Das Vertrauen in wissenschaftliche Studien wurde durch Veröffentlichungen über die Unbedenklichkeit von Glyphosat oder durch Studien, die die wichtigsten Karzinogene ignorieren und von großen Telekommunikationskonzernen in Auftrag gegeben wurden, stark untergraben.
Die Spionagefunktion Ihres Telefons, Fernsehers und sogar Staubsaugers ist nur ein Element einer ganzen Reihe von Instrumenten, die der Unterdrückung und Kontrolle der Gesellschaft dienen. Die Funktion, die die Entwicklung des Menschen hemmt, indem sie die zwischenmenschliche Kommunikation durch technologische Gadgets ersetzt, hat zu einer Atrophie eines so unmodernen Verhaltens wie dem Gespräch zwischen Menschen ohne elektronische Vermittlung geführt. Junge Menschen ziehen es vor, ihrer Mutter, die in der Küche nebenan steht, eine SMS zu schicken und zu fragen, wann es Abendessen gibt, anstatt sie einfach zu fragen. Zumal im Falle eines Gesprächs die Gefahr besteht, dass sie beispielsweise gebeten werden, den Müll rauszubringen…

Man kann sich kaum vorstellen, wie junge Leute reagieren würden, wenn ihre Smartphones und das Internet plötzlich ausfielen. Wie sollten sie herausfinden, was ihre Freunde gefrühstückt haben? Noch viel schlimmer wäre es, wenn sie kein Video von Christinas frechem Kätzchen sehen würden…

Autor des Artikels: Marek Wojcik
E-Mail: worldscam3@gmail.com
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