04.01.2026
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,,, Die westlichen Länder über die letzten 170 Jahre bei jeder strategischen Gelegenheit Frieden mit Russland wiederholt abgelehnt hatten. Sie haben Russland schon seit langem als das Andere bzw. das Reich des Bösen, angesehen. Selbst wenn es offensichtlich, richtig und im Interesse ihrer Sicherheit gelegen wäre, um Frieden mit Russland zu schließen. Der Westen hat dies immer wieder aufs Neue abgelehnt. Zitat aus einem Artikel, der am Mittwoch auf unser-mitteleuropa veröffentlicht wurde: Jeffrey Sachs: „Europas Russophobie reicht gut 200 Jahre zurück!“ – Teil 2. Den ersten Teil habe ich gestern veröffentlicht und er trägt den Titel: Wie sieht Donald Trump im Vergleich zu Franklin Roosevelt aus?
Europa, das damit beschäftigt ist, seine Fehler zu rechtfertigen, indem es sie als historische Mission darstellt, bedient sich einer vor Jahrhunderten konstruierten Russophobie. Der Beginn dieser gegen Russland gerichteten Praxis war die Schaffung eines geheimen Kabinetts (Secret du Roi) durch Ludwig XV., der wiederum das Testament von Zar Peter dem Großen fälschte, in dem der Zar „verkündete”, dass das heilige Ziel der russischen Politik die Eroberung ganz Europas und die Schaffung eines großen eurasischen Reiches sei. Dieses völlig erfundene Dokument wurde später mehrfach von Napoleon, den Engländern, den Vereinigten Staaten und auch Hitler benutzt, um die Aggression gegen Russland zu rechtfertigen. Die Kriegshetze unter dem Vorwand einer Bedrohung durch Moskau endete nicht mit dem Dritten Reich. Quelle: Interview mit Professor Glenn Diesen. Er ist Professor an der Universität Südostnorwegen (USN) und Mitherausgeber von Russia in Global Affairs.

Natürlich hat Russophobie auch reale Ursachen. Kein vernünftiger Mensch würde behaupten, dass die Russen immer Engel waren, die Freiheit brachten. Vergewaltigungen, Morde, Plünderungen und Folterungen sind jedoch keine Erfindung der Russen. Interessant ist, dass wir Polen keine Ahnung von ähnlichen Vergewaltigungen, Morden, Plünderungen und Folterungen gegenüber den Einwohnern Moskaus in den Jahren 1610-1611 haben oder vielleicht auch nicht haben wollen. Wer war dafür verantwortlich? Die polnischen und litauischen Garnisonen, die damals Moskau besetzten. Die Unzufriedenheit in der Stadt wurde durch die zügellosen Handlungen der Polen und Litauer verstärkt, die in Abwesenheit des Hetmans Vergewaltigungen und Plünderungen begingen. Dieses Zitat ist noch besonders milde formuliert. Quelle.

Mit der Russophobie entstanden auch Mythen, dass die Russen ein Volk von Alkoholikern seien. Das ist Propaganda, deren Ziel es ist, in unseren Köpfen das Bild eines torkelnden Russen zu erzeugen. Polen belegte in diesem Wettbewerb den siebten Platz, direkt hinter Deutschland. Russland kann sich mit Platz 21 rühmen. So wird die Denkweise des durchschnittlichen Empfängers durch unlautere Manipulationen der Medien beeinflusst.

Autor des Artikels: Marek Wojcik
E-Mail: worldscam3@gmail.com
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