225. Massenproduktion von Angst
225. Massenproduktion von Angst

225. Massenproduktion von Angst

Wien 21.5.2022

Gesamter Blog als pdf-eBook.

Ich erinnere mich, dass Presse und Fernsehen in den 1960er Jahren Horrorbilder malten, die die „Drogenrevolution“ darstellten. Damals wurde die Aufmerksamkeit von den wirklichen Ursachen der Graswurzelbewegung von 1968-1969 abgelenkt. Der wichtigste Grund war damals die Antikriegsbewegung – gerichtet gegen den Krieg in Vietnam. In Polen passte das pazifistische Thema zur Ideologie der Volksrepublik Polen, doch die Hippiebewegung wurde hauptsächlich durch das Gespenst der Drogensucht dargestellt. Die Blumenkinderbewegung richtete sich auch gegen den weithin verstandenen Konservatismus. Die damalige musikalische Revolution, deren Hauptvertreter die Beatles, die Rolling Stones, Jimi Hendrix, Janis Joplin und viele andere waren, trug auch zur Massenbeteiligung der Jugend an dieser Rebellion bei.

Obrazek posiada pusty atrybut alt; plik o nazwie 7ea4a365bf53b9a1f812b4eaeb53b2ab.jpg

Die Angst vor Drogen bleibt bei vielen Menschen für immer bestehen. Natürlich ist die Abhängigkeit von diesen Drogen eine persönliche Tragödie für jeden Betroffenen und seine Angehörigen. Aber auch Alkoholismus und Nikotinrauchen sollten einbezogen werden. Diese weit verbreitete Angst hat zu einem jahrzehntelangen Verbot der Produktion und des Vertriebs von Marihuana geführt, das auf der Schädlichkeitsskala weitaus weiter entfernt ist als Alkohol oder Zigaretten.

Während des Kalten Krieges war die Angst vor einem atomaren Angriff weit verbreitet.

Am 26. September 1983 erhielt Stanislaw Petrov, ein Offizier der sowjetischen Luftverteidigungsstreitkräfte, die Nachricht, dass fünf Atomraketen von der US-Basis auf die Sowjetunion abgefeuert worden seien.

Zu Recht davon ausgegangen, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, startete Petrov keinen Vergeltungsangriff und vermied so einen globalen Atomkrieg. Er starb 2017 im Alter von 77 Jahren.

Dem Zusammenbruch der UdSSR sollte erwartungsgemäß eine Ära des Friedens und des menschlichen Glücks folgen. Auf der anderen Seite fühlten sich die Kräfte, die bisher viel zu sagen hatten – ich meine eine Gruppe hoher Generäle der US-Armee – durch den Verlust von Privilegien und Einfluss auf politische Entscheidungen bedroht. Damals entstand die Idee, eine weitere Ursache der Angst ernsthaft zu stärken: den Terror.

Terroranschläge waren bereits weithin bekannt. Explosionen von Bomben, die von der IRA, dem Baskenland oder der Gruppe Baader Meinhof (RAF) gelegt wurden. Viele solcher Aktivitäten wurden von den zuständigen Geheimdiensten verschiedener Länder unterstützt.

Parallel zum Angriff auf das World Trade Center wurde ein Terroranschlag unter Verwendung einer in den USA hergestellten biologischen Waffe – Anthrax – durchgeführt. Der berühmteste Anschlag in New York am 11. September 2001 wurde von Teilen der US-Armee und des CIA-Oberkommandos fabriziert. Wollen Sie Beweise? Dann zeigen Sie mir das terroristische Flugzeug, das in den zweiten Turm stürzt:

Ich habe dieses Bild aus einem Film extrahiert, der damals in einem Hubschrauber gedreht wurde:

Es ist deutlich zu erkennen, dass das WTC von einer Rakete getroffen wurde. Zu diesem Video wurden keine Flugzeuge mithilfe eines Computers hinzugefügt. Wer hätte diese Rakete in die Innenstadt von New York schicken können? Vielleicht Russland oder Iran oder Nordkorea? Nichts dergleichen – diese Rakete wurde von der US-Armee gestartet. Natürlich war es ein Geheimnis.

Was war der Zweck davon? Zum Beispiel der Krieg in Afghanistan. 20 Jahre ununterbrochene Einsätze für die Verteidigungsindustrie und das US-Militär. Zum Beispiel die Einschränkung der Reisefreiheit an Flughäfen. Zum Beispiel die Kontrolle der Bewegung der Bevölkerung durch die Einführung biometrischer Elemente (Fingerabdrücke) in Pässe. Zum Beispiel die Angst vor Terrorismus, die die Zustimmung der Bevölkerung dazu erleichtert, Dutzende blutiger Kriege zu führen.

Aber keine Sorge, Ideen für eine neue Angst reichen aus. Machen wir uns bereit für neue Impfausweise.

Autor des Artikels: Marek Wojcik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

code